einführung
Nach dem 2. Weltkrieg (1939-1945) arbeiteten die Menschen viel, um wieder ihren Staat aufzubauen, um Wohlstand zu erlangen. Das ihrige Ziel war, ein sicheres Einkommen zu erhalten; sich ein Einfamilienhaus, ein Auto leisten zu können und finanziell unabhängig zu sein. Ende der 67ern und in den 68ern rebellierten die Jugendlichen, die Kinder jener Generation, die alles wieder aufgebaut hatte. Die Jungen hatten die Einstellung, dass ein gewisser Wohlstand sicherlich schön und in Ordnung ist, doch nur zu arbeiten und zu rackern, um sich abends im eigenen Haus in den Sessel zu werfen kann nicht der Sinn des Lebens sein. Es gibt noch andere, wichtige Kriterien im Leben wie Kreativität, Freiheit, das intensive Leben...

Die 68er Jahre waren weltweit geprägt durch Jugend- resp. Studentenbewegungen; es herrschte eine Aufbruch Stimmung, man wollte etwas verändern, sich gegen die gesellschaftlichen Formen wehren.

In Grossstädten, um nur einige zu nennen, wie Berlin, Rom, Paris, London, Prag, Amsterdam, Kopenhagen, Chicago, New York und Zürich schien die Hölle los zu sein.

·Amerika war stark beeinflusst durch den Vietnamkrieg. Die Vereinigung Black Power kämpfte gegen die Diskriminierung der Farbigen. Die Jugendlichen bekämpften die prüde Einstellung der älteren Generationen und protestierten für Frieden und gegen den Krieg.
·Studenten kämpften in Paris gegen die Verhältnisse an den Universitäten. Es wurde ebenfalls gegen den blutigen Krieg in Vietnam protestiert, unter anderem auch darum, weil Amerika Frankreich gedrängt hatte, sein südasiatisches Kolonialreich aufzugeben. Ebenfalls herrschte auch ein Kampf gegen das Konservative. Sprüche wie "Phantasie an die Macht" waren überall zu lesen.
·In der Tschechoslowakei fand der Prager Frühling statt.
·etc.